<?xml version='1.0' encoding='ISO-8859-1'?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/'><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524</id><updated>2007-06-07T12:00:10.625+01:00</updated><title type='text'>London 2006</title><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/'></link><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default'></link><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.london-2006.de/blog/atom.xml'></link><author><name>Daniel</name></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>31</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115706217447203167</id><published>2006-08-28T23:00:00.000+01:00</published><updated>2006-09-04T23:50:02.593+01:00</updated><title type='text'>Notting Hill Carneval</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval2-742925.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10pt 10px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval2-738553.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Interessant" dachte ich mir bei meiner Ankunft in Paddington, "es ist Notting Hill Carneval und die Notting Hill Tube Station ist gesperrt". Also bin ich schon eine Station früher in Bayswater aus der U-Bahn und habe mich in den Ausnahmezustand gestürzt: Seit den 60er Jahren feiert die karibische Gemeinde Londons jedes Jahr am letzten Bank-Holiday-Weekend ihren Carneval. Ich hatte den Erzählungen nach ja schon einiges erwartet, aber so groß und umwerfend habe ich mir das Ganze dann doch nicht vorgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval3-786634.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval3-782724.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im sonst so beschaulichen Stadtteil Notting Hill war heute es mindestens genauso voll wie sonst nur im Westend. Die Straßen komplett gesperrt, überall gab es karibisches Jerk Chicken vom Barbecue und dazu importiertes, jamaikanisches "Red Stripe" Bier. Selbst die konservativsten britischen Pubs waren heute auf den Zug aufgesprungen und passten sich mit Musik und Getränken an. In den Straßen waren mehr als 50 verschiedene "Sound Systems" verteilt und sorgten mit Samba, Salsa, Reggae und Rap auch für die entsprechende karibische Party-Atmosphäre. - Teilweise mit einer Bassleistung, die sich schon aus einiger Entfernung in der Magengegend bemerkbar machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval1-715705.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/notting-hill-carneval1-711217.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dazu rollte ein riesiger Samba-Umzug nach brasilianischem Vorbild stundenlang durch die vollgestopften Straßen. Die besten Sichtplätze hatten da wohl noch die Anwohner, die Ihre Balkone und (Vor-)Dächer in Privatpartys umfunktioniert hatten. - Ausnahmezustand, anders kann man das wirklich nicht beschreiben. So sahen das wohl auch die überall verteilten Bobbies, die regelten, was noch zu regeln war. Und dabei wohlwollend die auf den Bushaltestellen tanzenden Menschen und den überall herumhängenden süßlichen Geruch vom Selbstgedrehtem tolerierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Gaaaaaaaaanz viele Bilder gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Notting%20Hill%20Carneval/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/notting-hill-carneval.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115706217447203167'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115706217447203167'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115713424831161457</id><published>2006-09-01T18:58:00.000+01:00</published><updated>2006-09-04T00:15:36.396+01:00</updated><title type='text'>Badgeless</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/badgeless-783330.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/badgeless-779578.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach 4 Monaten und 26 Tagen war er heute da: Mein Abschiedstag als Praktikant bei &lt;a href="http://www.amazon.co.uk"&gt;Amazon&lt;/a&gt;. Nach einem letzten Mittagessen mit dem Team habe ich angefangen die verbliebenen, noch offenen Dateien wieder einzuchecken, meinen Schreibtisch aufzuräumen und meinen Rechner abzubauen. Am Nachmittag gab es dann eine kleine Presentation zu meinem Abschied - und noch einige Erinnerungen an England. Neben englischem Senf, HP-Sauce und dem geheimnisumwitterten Marmite Brotaufstrich kann ich mich jetzt mit einem Känguru und dem "Lonely Planet - East Coast Australia" auf dem Weg nach Deutschland machen. Mein Amazon Badge, der Schlüssel um die Sicherheitskontrollen des Gedäudes zu passieren, musste aber leider wieder zurück an Facilities. Irgendwie fühlt sich mein WM2006-Schlüsselband jetzt "badgeless".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube ich werde die Arbeit hier ziemlich vermissen. Allem voran das tolle Team: Ein &lt;a href="http://www.hallmark.com/ECardWeb/ECV.jsp?a=2737861990079M000000N"&gt;großes Dankschön&lt;/a&gt; noch einmal an alle, die meine Zeit hier so erlebnisreich gemacht haben. Es hätte auch passieren können, daß ich bei einer so großen Firma wie Amazon fünf Monate lang nur der Praktikant zum Kopieren und Kaffee kochen bin. Aber vom ersten Moment an haben mir hier alle das Gefühl gegeben, ein Teil des Teams zu sein. Über einen Mangel an interessanter Arbeit könnte ich mich auch nicht beschweren, und ich habe sicherlich sehr viel darüber gelernt, wie Arbeit und Entwicklung in einer so großen Firma ablaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt zum Abschluß noch für alle Eingeweihten zu sagen:  "You may loose me, but in the end it is very hard to get rid of me" ;-)</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/09/badgeless.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115713424831161457'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115713424831161457'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115698167023585784</id><published>2006-08-30T23:43:00.000+01:00</published><updated>2006-09-01T19:30:24.220+01:00</updated><title type='text'>A Midsummer Night's Dream</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/a-midsummer-nights-dream-theatre-729182.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/a-midsummer-nights-dream-theatre-720982.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine richtig laue Sommernacht war es heute zwar nicht und es hat auch ein bisschen gefisselt, aber schließlich sind wir hier auch nicht in Athen, sondern in London. Trotzdem war ich heute mit ein paar Leuten in Shakepeares "A Midsummer Night's Dream" im &lt;a href="http://www.openairtheatre.org/"&gt;Regent's Park Open Air Theatre&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/a-midsummer-nights-dream-799942.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10pt; float: right; cursor: pointer; visibility: hidden; display: none;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/a-midsummer-nights-dream-795264.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zuerst einmal gab es die Einsicht, daß es auch nach fünf Monaten in London wohl immer noch einen Park gibt, in dem man noch nicht war. Das Theater liegt am hinteren Ende des Regent Park an einem kleinen Wald. Mit zunehmender Dunkelheit und Beleuchtung wirkte die Waldbühne noch passender zum Stück - und die Nähe zur Wildnis hatten auch einen ungewöhnlichen Gastschauspieler zur Folge: Irgendwann im Stück tauchte ein Fuchs am Rande der Bühne auf und verschwand nach einigen neugierigen Blick wieder. Ein paar Minuten später traute sich der ungewöhnliche Besucher Mitten auf die Bühne und holte sich von den Zuschauen und Darstellern einen Szenenapplaus ab. Nach diesen zwei Minuten des Ruhmes drehte er noch eine Ehrenrunde um die Schauspieler verschwand wieder im Wald :-)</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/midsummer-nights-dream.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115698167023585784'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115698167023585784'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115671633124559438</id><published>2006-08-27T23:01:00.000+01:00</published><updated>2006-08-28T00:02:33.980+01:00</updated><title type='text'>Stonehenge und die Schlacht an der Somme</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/stonehenge-749818.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/stonehenge-740237.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das war knapp: Da bin ich fast schon wieder zu Hause und hatte immer noch keine Gelegenheit einen Abstecher nach Stonehenge zu machen. Dabei liegt das doch so nah. Naja, relativ nah zumindest. Bin heute morgen früh aus den Federn und dann mit dem Zug von Slough nach Reading, von Reading nach Basingstoke und von da aus weiter nach Salisbury. Dort ab in den Bus und nach einer weiteren halben Stunde durch das englische Hinterland tauchten endlich die berühmten Steine am Horizont auf. Aus einiger Entfernung hätte man glatt meinen können, dort fände gerade irgendein Ritual statt: Rund um den Steinkreis gab es einen zweiten, größeren Kreis aus Menschen. Das lag aber weniger an irgendeiner Druiden-Sekte, sondern an der kleinen Absperrungsleine, die das Betreten des Kreises verhindern soll. Mittlerweile macht man sich also endlich Gedanken um den Erhalt der Steine. - Früher hingegen konnte man sich beim Schmied in Amesbury gegen Gebühr einen kleinen Hammer zum Abklopfen von Souvenirs ausleihen. Noch länger davor haben die Einwohner der angrenzenden Dörfer einige Steine zum Straßen- und Hausbau zerlegt und weggeschleppt. Die heutigen Überbleibsel von Stonehenge sind aber trotzdem noch sehr beeindruckend, unter anderen auch wegen der wirklich sehr imposanten Hühellage der Steine. Während längerer Suche nach spirituellen Schwingungen konnte ich übrigens feststellen, dass eine magische Kraft am Steinkreis den Handyempfang stört. Könnte natürlich auch nur ein Funkloch sein, aber das wäre ja langweilig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/battle-of-somme-775070.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/battle-of-somme-762958.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf dem Rückweg nach Salisbury machte ich noch in "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Old_Sarum"&gt;Old Sarum&lt;/a&gt;", den Ruinen des mittelalterlichen Salisbury halt. Kurioserweise veranstaltete die "Great War Society" dort heute zum 90. Jahrestag der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_an_der_Somme"&gt;Schlacht an der Somme&lt;/a&gt; ein... naja, wie soll man sagen... erstes-Weltkriegs-Festival? Ein Platoon von Soldaten verteilte sich um altes Frontmaterial, Sanitätszelte und Maschinengewehre. Kurz nach meiner Ankunft gab es eine Vorführung von Schlachttaktiken. Unerwartet tauchten dabei wirklich zwei deutsche Weltkriegs-Flugzeuge am Himmel auf und griffen den britischen Trupp an. Die Briten verteidigten sich fleißig und bekamen bald Unterstützung von zwei Fliegern der Royal Air Force. Nach einem längeren Luftgefecht konnte die beiden Deutschen unter dem Applaus der Menge "vom Himmel geholt werden".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/battle-of-somme2-756177.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/battle-of-somme2-743047.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im Inneren der verfallenen Burg gab es weitere uniformierte Tommis, die in ihrer jeweiligen Rolle vom Fronteinsatz im ersten Weltkreig berichteten. Der sehr realistisch nachgebaute "Trench" (Frontgraben) wurde überraschenderweise aber von deutschen Soldaten bevölkert. Da konnte ich mich natürlich nicht zurückhalten und fragte einen der Soldaten welches Spiel er denn wohl verloren hätte, hier einen Deutschen darstellen zu müssen. Scheinbar machte es ihm aber einen heidenspaß: Zusammen mit seinem Trupp stellt er häufiger historische Schlachten nach, selbst in Deutschland. Aus Gründen der Öffentlichkeitsarbeit dort aber meist in der alten, königsblauen Kaiseruniform und nicht im 1916er Stahlhelm...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Schlacht%20an%20der%20Somme/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/stonehenge-und-die-schlacht-der-somme.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115671633124559438'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115671633124559438'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115618978874515341</id><published>2006-08-13T21:36:00.000+01:00</published><updated>2006-08-21T21:26:08.533+01:00</updated><title type='text'>Natural History Museum</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-foyer-731929.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-foyer-712821.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der momentane Regen überzegte mich dieses Wochenende zu einem Museumbesuch, den ich eigentlich schon länger vorhatte: Dem &lt;a href="http://www.nhm.ac.uk"&gt;Natural History Museum&lt;/a&gt;. Vor dem Eingang bemerkte ich dann aber schon die fatale Fehleinschätzung dieser tollen Idee. Ich war nicht der Einzige, der einen regnerischen Sonntag in London zu einem Besuch in einem kostenlosen Museum nutzen wollte - halb London schien unterwegs zu sein. Und darunter eine beachtliche Zahl von Familien mit kleinen Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-dino-728152.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 0px 10pt; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-dino-721688.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach etwa 20 Minuten in der Schlange quetschte ich mich dann erstmal durch den typischen Naturkunde-Bereich mit ausgestopften Tieren aus aller Welt. Um mich herum unzählige, teils interessierte, teils genervte/nervende Kinder mit der dringlichen Frage "Wann kommen wir endlich zu den Dinooos?!?". Die Sonderausstellung über Dinosaurier hatte sich also herumgesprochen und so hieß es dort noch einmal 30 Minuten Schlange stehen. Highlight war hier ein robotisch animierter T-Rex in Lebensgröße. Die Ausstellung an sich beschäftigte sich mit den üblichen Dinofragen wie zum Beispiel dem Grund ihres Aussterbens. Unter die üblichen, wissenschaftlichen Theorien hatte sich hier auch die Idee geschmuggelt, daß die Dinos schon lange vor den Briten die Sportart Cricket erfanden - und daran einfach vor lauter Langeweile starben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonderausstellung "&lt;a href="http://www.nhm.ac.uk/visit-us/whats-on/temporary-exhibitions/the-ship/"&gt;The Ship&lt;/a&gt;" war dann eine pure Erholung. Eine Gruppe von Künstlern war hierzu mit einem Forschungsschiff in die Arktis gefahren. Die dort entstandene Kunst soll auf die Gefahren des Klimawandels und der globalen Erwärmung aufmerksam machen. Neben vielen wunderschönen Fotos gab es auch nachdenklich machende Skulpturen wie zum Beispiel ein mit Salzkristallen überzogenes Walskelett. Zudem entdeckten die Forscher eine durch das Abtauen des ewigen Eises entstandene &lt;a href="http://www.aftenposten.no/english/local/article1312316.ece"&gt;neue Insel&lt;/a&gt;. Um auf die Entstehungsgeschichte aufmerksam zu machen, ergriff einer der Künstler Besitz von ihr und kämpft seitdem mit der Regierung Norwegens um das Hoheitsrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-earth-733446.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10pt 0px 0px; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/natural-history-museum-earth-711817.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zuletzt schaute ich mir dann noch die "Earth Galleries" an. Diese Dauerausstellung beschäftigt sich mit dem inneren Aufbau der Erde und ihren Naturkatastrophen. Und das in jeglicher Hinsicht völlig zum Anfassen und unglaublich interessant gemacht. Zum Thema Erdbeben gibt es hier zum Beispiel einen Raum, in dem das 1995 in Kobe stattgefundene Erdbeben in der Atmosphäre eines japanischen Lebensmittelgeschäfts nachempfunden werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon ziemlich erstaunlich, was das Museum unter seinem Dach alles an verschiedenen Ausstellungen anbietet - und das völlig kostenlos. Leider hatte ich keine Zeit, mir alle Bereich anzusehen. Bewunderswert ist aber auf jeden Fall, wie modern und interessant die Themen hier behandelt werden. Da könnte sich so manches Museum in Deutschland eine Scheibe von abschneiden. - Natürlich nur, wenn es vom Staat so gut unterstützt wird, wie es beim Londoner Naturkunde Museum scheinbar der Fall ist.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/natural-history-museum.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115618978874515341'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115618978874515341'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115550252773423494</id><published>2006-08-05T21:45:00.000+01:00</published><updated>2006-08-14T00:27:35.386+01:00</updated><title type='text'>St. Pauls und van Gogh</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/st-pauls-753126.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/st-pauls-742443.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich die Kathedrale mit der weltweit zweitgrößten Kuppel nach dem Petersdom bisher immer nur von außen gesehen hatte, bin ich heute mal ins Innere und habe mir St. Pauls bei einer geführten Tour erklären lassen. Beim Betreten der Kirche wurde ich erstmal von dem grandiosen Innenraum erschlagen: Alles ist lichtdurchflutet und vor allem im Altarflügel der Kirche mit unbeschreiblich viel Gold und Mosaiken verziert. Zudem wirkt St. Pauls von innen noch größer als von außen. Im letzten Jahr wurde übrigens der gesamte Innenraum der Kirche für 60 Millionen Euro gesäubert und renoviert. Wenn man sich die ungesäuberte Vergleichsstelle nahe des Eingangstores anschaut, weiß man das auch wirklich zu schätzen: Von einem "fast schwarz" hat man alle Wände wieder in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt und den Steinen ihre Naturfarbe wieder gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 12 Uhr wurde die Führung einige Minuten für das Mittagsgebet und ein "Vater unser" unterbrochen, dann ging es in die Krypta der Kathedrale. Dort unten sind eine Menge berühmter Briten wie z.B. der Maler William Turner oder die Feldherren Duke Wellington (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo"&gt;Waterloo&lt;/a&gt;) und Lord Nelson (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Trafalgar"&gt;Trafalgar&lt;/a&gt;) beigesetzt. Zudem hängen hier verschiedenste Regimentsfahnen von berühmten englischen Schlachten. Von den sechs Fahnenhaltern der Schlacht von Waterloo ist einer leer: Die Farben der damals alliierten Preussen wurden mit Beginn des ersten Weltkrieges entfernt. - Eine Fahne des aktuellen Feindes im eigenen Heldenkeller zu haben, empfand man da wohl nicht mehr als angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/national-gallery-sonnenblumen-734328.jpg" gallery="" jpg=""&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/national-gallery-sonnenblumen-728722.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf den Treppen vor der Kathedrale machte ich im Anschluß einen kleinen "Marks and Spencer"-Lunch und bin weiter zur &lt;a href="http://www.nationalgallery.org.uk/"&gt;britischen Nationalgalerie&lt;/a&gt;. Die dortige Führung fing erst einmal etwas trocken an. Nach ein paar Minuten stellte sich der führende Kunsthistoriker aber als ein lustig verschrobener Vogel heraus und die Tour wurde auch für "Nicht-Hardcode-Kunstfans" wie mich interessant. Ebenfalls interssant war auch die Mischung des Publikums: Da gab es zum einen das wohl schon alle Museen der Welt bereiste Senioren-Paar mit schlauen Zwischenfragen, zum anderen aber auch die Australier mit kurzen Hosen und Flipflops. Nach der Tour endete mein heutiges Kulturprogramm dann mit van Goghs Sonnenblumen, ein paar selbst mir bekannten Dalis und Gauguins (Eva hat schon gute Arbeitet geleistet) und der &lt;a href="http://www.nationalgallery.org.uk/collection/news/newsitems/leonardo/default.htm"&gt;Felsgrottenmadonna&lt;/a&gt; - "Da Vinci Code" läßt grüßen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/st-pauls-und-van-gogh.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115550252773423494'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115550252773423494'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115516598502468422</id><published>2006-08-02T11:56:00.000+01:00</published><updated>2006-08-10T01:31:46.003+01:00</updated><title type='text'>Kein Autokino, aber Autos im Kino</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.carsthemovie.com"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0px 10px 10pt; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/cars-static-769802.gif" alt="" onmouseover="this.src='http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/cars.gif';" onmouseout="this.src='http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/cars-static-769802.gif';" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich mir vor einigen Monaten in der Ausstellung "&lt;a href="http://www.london-2006.de/blog/2006/04/london.html#Pixar"&gt;20 Jahre Pixar&lt;/a&gt;" die Rohzeichnungen für den neuesten Animations-Streifen angesehen hatte, musste ich mich heute dann auch mal persönlich vom Film überzeugen. Also bin ich mit Nils, Jamie + Freundin ins Kino nach Reading.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "Cars" dreht sich alles - wen wunderts - um Autos: Die besitzen dort keinen Fahrer, sondern eine eigene Persönlichkeit und haben im Prinzip die gleichen Macken und Probleme wie wir Menschen. - Okay, sprechende Fische wie bei "Findet Nemo" gibt es in echt auch nicht, also hat man sich nach zehn Minuten an die etwas skurrile Idee mit den quasselnden Autos gewöhnt. Die Animation im Film schlägt wie üblich alles bisher dagewesene: An einigen Stellen kann man das animierte Bild von einer echten Filmaufnahme kaum noch unterscheiden. Aber im nächsten Jahr werden wir dann sicherlich wieder erfahren, daß es noch besser geht ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es auch diesmal wieder die volle Pixar-Packung. Putzige Charaktere zum Knuddeln, die guten alten Werte Freundschaft und Loyalität, einen Schuß Liebe (wer könnte sich nicht in einen Porsche verlieben) und viele kleine Schenkelklopfer. Achja, und die Synchronstimmen sind dieses Jahr auch wieder sehr prominent: Paul Newman, Tom Hanks, Jay Leno, Mario Andretti und auch unser Schumi - sogar auf englisch und italienisch. Und welchem Auto leiht er seine Stimme? Na klar, natürlich einem Ferrari:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/t5yX7jWHh9o"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/t5yX7jWHh9o" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland startet der Film übrigens am 7. September. Da ist Michael Schumacher selbstverständlich &lt;a href="http://www.moviegod.de/kino/meldung/7421/cars-autos_wie_wir_deutsche_synchronsprecher_bekannt"&gt;auch dabei&lt;/a&gt; :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ej2gMxL8tac"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Ej2gMxL8tac" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/08/kein-autokino-aber-autos-im-kino.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115516598502468422'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115516598502468422'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114608224591885189</id><published>2006-04-23T21:08:00.000+01:00</published><updated>2006-08-10T00:17:53.396+01:00</updated><title type='text'>London</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/picadilly-753578.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/picadilly-750010.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Einen Monat bin ich nun schon hier und habe es noch kein Mal geschafft wirklich einen Tag in London zu verbringen. Schande über mich! Das dachte ich mir auch und machte mich heute dann endlich mal auf in die City. Mit dem Zug fährt man je nach Bahnanbieter zwischen 10 und 30 Minuten und bezahlt etwa 10 Pfund, also &amp;euro;15, das Tagesticket für die U-Bahn ist da auch schon drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ersten Eindruck kann man schon mal die Verrückten-Quote vermerken, die hier wirklich weltstädtisches Niveau erreicht: Am Oxford Circus standen gleich zwei Menschen mit einem Megafon in der Hand und versuchten die vorbeigehenden Passanten vom baldigen Untergang der Welt und der religiösen Erlösung zu überzeugen. Ein paar Straßen weiter wollte mir ein Hare-Krishna-Jünger ein Buch für mein Seelenheil andrehen. Aufgrund irgendeines wichtigen Fußballspiels liefen dann dutzende Typen in englische Flaggen eingewickelt durch die Stadt. Auf die unzähligen, mit merkwürdigen Kopfbedeckungen bekleideten Menschen möchte ich gar nicht erst eingehen. Fangen hier Junggesellenabende vielleicht schon am Morgen an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über den Picadilly Circus ging ich dann weiter zum Leicester-Square, dem Mittelpunkt des für seine Theater bekannten Westend. In dem kleinen Park in der Mitte des Platzes war eine riesige Leinwand aufgestellt, auf der alte Charlie Chaplin Filme liefen. Mit den Kinos, Theatern und unzähligen Ticketbuden kam man sich bei der überall hörbaren Stummfilm-Musik etwas wie in einem realen Movie-World vor ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name="Pixar" id="Pixar"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/pixar-774311.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/pixar-769970.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da den ganzen Tag über ein englischer Regen das Wetter dominiert, setze ich mich zum Mittag in ein Pub und schaute mir zusammen mit ein paar fluchenden Briten den ersten Platz von Schumacher in Imola an. Danach ging es dann weiter durch Chinatown und mit der Tube Richtung Science Museum zur Sonderausstellung "&lt;a href="http://www.sciencemuseum.org.uk/on-line/pixar/"&gt;Pixar: 20 Years of Animation&lt;/a&gt;". Die Ausstellung war recht cool und beleuchtete auch die Schritte vor der eigentlich Computeranimation: Die ersten Zeichnungen der Charaktere, deren Umsetzung als Gipsmodell, die Erstellung des Storyboards und die Wahl der stimmungsgebenden Farben in den einzelnen Filmabschnitten. Der Preis war auch schon mal eine gute Einstimmung auf alle anderen Londoner Attraktionen. Für knappe anderthalb Stunden zahlt der Erwachsene Besucher etwa &amp;euro;13,50.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/london.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114608224591885189'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114608224591885189'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115490252075345438</id><published>2006-07-30T23:10:00.000+01:00</published><updated>2006-08-10T00:10:36.300+01:00</updated><title type='text'>Harry und Jack</title><content type='html'>Heute habe ich mir London einmal von einer anderen Seite angeschaut: Unter professioneller Führung, mit dem guten alten Stadtrundgang unter dem modernen Begriff "&lt;a href="http://www.walks.com/"&gt;London Walks&lt;/a&gt;". An jedem Tag der Woche kann man hier zwischen einer Vielzahl an geführten Touren durch die verschiedenen Londoner Stadtteile teilnehmen. Ich habe mich heute morgen für die "Famous Square Mile" entschieden, die "City of London", den Ursprung und der Keimzelle des heutigen Londons.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/winkelgasse-776918.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/winkelgasse-769786.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Um halb elf traf ich mich also mit 15 Gleichgesinnten an einer Londoner Tube-Station und zog mit einem etwas älteren Ur-Londoner durch von den Wochenend-Touris sonst nicht wahrgenommene Teile der Stadt - und da gibt es wirklich einiges zu entdecken. Nach einer schmalen Gasse standen wir zum Beispiel vor einer alten Kirche. Als wir "hineingingen", stellte sich diese als Park heraus: Das Dach war beim großen Londoner Feuer eingestürzt, danach hatte man im Innenraum der Kirche Bäume und Sträucher gepflanzt. Die gruppieren sich nun um einen kleinen Brunnen in der Mitte der Ruine. Ich glaube da hätte ich alleine nie hingefunden. Ein Stückchen weiter standen wir in einem alten, viktorianischen "Einkaufszentrum". Im ersten Harr Potter Film hatte es einen Auftritt als Winkelgasse - dem Ort, an dem Harry seine Eule, seinen Zauberstab und seinen Kessel kauft. So ging es dann weiter durch andere interessante und versteckte Teile der Innenstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade war eigentlich nur, daß es in London keine wirkliche "Altstadt" zu geben scheint. Es gibt zwar viele historische Gebäude, sehr alte Häuser und kleine Gassen, aber immer nur Stückchenweise und etwas zerstreut. Das mag zum einem am Bauboom der letzten Jahrzehnte liegen, zum anderen aber auch an der umfangreichen Bombardierung Londons durch die Deutschen im zweiten Weltkrieg. Und natürlich am "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Brand_von_London"&gt;großen Feuer&lt;/a&gt;": Wie so ziemlich jede Großstadt, hat London auch eine herausragende Naturkatastrophe, die in jedem dritten Satz eines Stadtführers vorkommt. So wie in Lissabonn immer vom "großen Erdbeben von 1755" die Rede ist, heißt es in London "Und hier stand bis zum großen Feuer von 1666"...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/jack-the-ripper-tour-780479.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/jack-the-ripper-tour-773426.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach dem Formel1-Rennen im &lt;a href="http://www.london-2006.de/blog/2006/05/speakers-sports-and-ww1.html"&gt;Sportscafe&lt;/a&gt; (endlich jubelten mal nicht die Briten ;-) wollte ich gegen abend eigentlich nochmal ins &lt;a href="http://www.london-2006.de/blog/2006/06/shakespeares-globe-theatre.html"&gt;Globe Theate&lt;/a&gt;, aber das war leider ausverkauft. Also entschied ich mich für einen zweiten "London Walk", der im Gegensatz zur kleinen Gruppe vom Morgen schon eher die Massen der Touristen anlockte. Die "Jack the Ripper" Tour. Am Sonntagabend wird die dann auch noch von Donald Rumbelow (nicht Dumbledore) geführt. Das ist quasi DER britischen Ripper-Experte/Autor - und das äußerte sich natürlich in der Nachfrage. Deutlich über 100 Menschen standen um halb Acht in der Nähe des Towers. Zum Glück hatte der Führer noch eine zweite Führerin zur Aufteilung der Gruppe mitgebracht, aber das nette "wir laufen in einer kleinen Guruppe durch die Stadt"-Gefühl vom Morgen stellte sich so irgendwie nicht ein. Lustiges Detail am Rande war hier eine improvisierte "Ripper-Mord-im-Fenster-Vorstellung" hinter dem Rücken des Führers. Die Anwohner wollten wohl auch ihren Spaß haben - wenn schon jeden abend so eine Meute vor dem Haus vorbeiläuft ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom finanziellen Aspekt her ist die Ripper-Tour aber auf jeden Fall interessant: Hundert mal sechs Pfund, geteilt durch 2, mal 1.5... macht &amp;euro;450 für knappe zwei Stunden - das möchte ich in der Zeit auch mal verdienen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/harry-und-jack.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115490252075345438'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115490252075345438'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115256805351558039</id><published>2006-07-08T22:39:00.000+01:00</published><updated>2006-08-01T17:28:42.640+01:00</updated><title type='text'>Goodwood Festival of Speed</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-logo-736271.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-logo-722587.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Irgendwas habe ich davon schon einmal gehört" dachte ich mir, als mich ein Kollege am Donnerstag fragte, ob ich nicht mit zum "&lt;a href="http://www.goodwood.co.uk/fos/"&gt;Goodwood Festival of Speed&lt;/a&gt;" fahren wolle. Die Aussicht auf schnelle Autos und ein Picknick überzeugte mich dann schnell, und so saß ich am Samstagmorgen zusammen mit Nils, Jamie und seiner Freundin im Auto auf dem Weg nach Goodwood.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-ferrari-794394.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-ferrari-789918.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Festival wird weit draußen auf dem Land von einem adeligen Briten veranstaltet, der scheinbar zu viel Zeit und auch zu viel Geld hat. Wohl aus diesen Gründen hat er sich auf seinem riesigen Anwesen eine eigene Pferderennbahn und eine Rennstrecke gebaut, zudem veranstaltet er einmal im Jahr ein inzwischen recht bekanntes Renn-Event. Hauptattraktion der Veranstaltung ist der "&lt;a href="http://media.goodwood.co.uk/FOS/Interactive_Map/fosmap.html"&gt;Hill-Climb&lt;/a&gt;" (&lt;a href="http://media.goodwood.co.uk/FOS/Interactive_Map/fosmap.html"&gt;Karte&lt;/a&gt;), eine 1.16 Meilen lange Bergstrecke, auf der Autos aller Art um den Streckenrekord kämpfen. Und wenn ich sage "aller Art", dann meine ich das auch so: Angefangen bei Klassikern vom Anfang des 20. Jahrhunderts und alten Silberpfeilen, bis hin zu Gruppe-C-Autos und modernen Formel1-Boliden ist hier alles vertreten, was vier Räder hat. Die gleiche Aufstellung fand sich auch unter den Fahrern: Neben Routiniers wie Mika Hakkinen und Newcomern wie Nico Rosberg und Mark Webber, gab sich auch die alte Rennfahrer-Riege, angefangen bei Jochen Mass und Jackie Stewart, über Jacky Ickx bis hin zu Stirling Moss und Jack Brabham die Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-silberpfeil-790503.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/goodwood-silberpfeil-778039.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Rande der Strecke kamen wir dann ganz nah an die Autos heran: Den aktuellen LeMans-Sieger von 2006 konnte man ebenso bewundern wie alte und neue BMWs, Audis und "Porsches". Nebenbei musste man noch aufpassen, nicht von gerade von der Strecke zurückkehrenden Formel1-Ferraris oder -RedBulls über den Haufen gefahren zu werden. Der liebliche Geruch von verbranntem Gummi und Benzin inklusive :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später setzten wir uns dann mit einem vom professionellen Picknicker Jamie zusammengestellten Korb auf die Picknickwiese und schauten uns den "Hill-Climb" auf der großen Leinwand an. - Mit dem Sound der Autos live von der Strecke. Entspannter kann man seinen Samstag gar nicht verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Goodwood-Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Goodwood/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar kleine Videos vom Tage:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="/fotos/Goodwood/zi-MVI_2104.AVI"&gt;F1: BAR Honda lässt es qualmen&lt;/a&gt; (AVI, 5,2 MB)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="/fotos/Goodwood/zg-MVI_2100.AVI"&gt;F1: Ferrari&lt;/a&gt; (AVI, 3,3 MB)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="/fotos/Goodwood/zh-MVI_2101.AVI"&gt;F1: Hakkinen&lt;/a&gt; (AVI, 3,8 MB)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/goodwood-festival-of-speed.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115256805351558039'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115256805351558039'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114944635854830476</id><published>2006-07-28T19:34:00.000+01:00</published><updated>2006-07-28T20:17:28.026+01:00</updated><title type='text'>Verkehrter Verkehr</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/linksverkehr-strasse-784561.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/linksverkehr-strasse-780607.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich ist die Sache doch ganz einfach. Die Briten fahren links. Demonstrativ, schon immer und für alle Rechtsfahrer gilt: "You are not driving on the right side of the road, you are driving on the wrong side of the road". Wenn man sich mit dieser merkwürdigen Sitte aber mal näher auseinander setzen muß, treten doch ungeahnte Probleme auf. Es ist nicht nur einfach so, daß die Autos links fahren. Alles, was mit dem Verkehr zusammenhängt muß auch links denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich zum ersten Mal mit dem Bus vom Guesthouse in die Innenstadt fahren wollte, stellte ich mich an die Straße und wartete 10 Minuten. Beim Eintreffen des Busses bemerkte ich, dass er in die falsche Richtung fuhr. Klar, ich hatte mich an die in Deutschland übliche Seite der Straße gestellt und nicht links gedacht. Also husch rüber auf die andere Straßenseite und nochmal 10 Minuten warten. Beim Umzug vom Guesthouse in meine Wohnung schaute mich der Taxifahrer etwas überrascht an, als ich auf der Fahrerseite seines Autos einsteigen wollte. Argh, schon wieder nicht links gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück denkt die Stadtverwaltung von London an die europäischen, nicht-linken Touristen und hat am Flughafen und an wichtigen Orten in der Stadt eindeutige Hinweise auf die Fußgänger-Straßenquerungen gemalt: "Look right". Wenn man die ersten 24 Jahre seines Lebens beim Überqueren einer Straße immer zuerst nach links geschaut hat, ist das auch wirklich ein guter Tipp. Gefährlicherweise zu ganzen Dilemma kommt noch eine typisch britische Angewohnheit hinzu: Fußgängerampeln werden aus Prinzip nicht bei grün überquert, sondern dann, wenn gerade kein Auto kommt (oder eine entsprechend große Meute gemeinsam geht und die Autos zum Bremsen bewegt). Nach ein paar Wochen übernimmt man das natürlich, und wenn man dann in die falsche Richtung schaut, ist es natürlich fatal. Drei mal wäre ich deswegen beinahe schon vor ein Auto gelaufen. Einmal wollte ich einem Hindernis auf dem Gehweg ausweichen und trat kurz auf die Straße, von vorne sah ich ja kein Auto kommen. Dummerweise kam von hinten ein Bus ("LINKS denken!!!") und hätte mich beinahe erwischt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fußgängerbereich ist man sich hier scheinbar etwas unsicher was den Linksverkehr angeht. Mögen in den manchmal engen Tunnel der Tube auch Schilder mit "Keep left" (links halten) hängen, so laufen die Rolltreppen in den meisten U-Bahn-Stationen doch im Rechtsverkehr. Nach einem "Keep left"-Gang rennt man sich vor der nächsten Rolltreppe beim Seitenwechsel also regelmäßig über den Haufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile bin ich vom links-denken schon so verwirrt, daß ich zu Sicherheit lieber in beide Richtungen schaue. Hoffentlich werde ich zu Hause je wieder zu meiner normalen Sichtweise der Dinge zurückkehren können. Aber nein, die nächste Linksfahrer-Nation wartet ja schon: In Australien wird als Erbe der britischen Kultur natürlich auch links gefahren. Im September werden Eva und ich dann versuchen, dort mit einem Mietwagen aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen und links zu denken. Das kann ja heiter werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/linksverkehr-weltweit-758977.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/linksverkehr-weltweit-753464.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Neben England und Australien haben weltweit übrigens 56 weitere Länder Linksverkehr. Darunter Japan, Indien und Südafrika. Und es schaut schlecht aus, die meisten Versuche zur Bekehrung sind bislang fehlgeschlagen. So besetzten die Argentinier 1982 die britischen Falklandinseln und führten dort den Rechtsverkehr ein - und wurden zwei Monate später von den linksfahrenden Briten wieder vertrieben.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/verkehrter-verkehr.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114944635854830476'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114944635854830476'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115395450157311185</id><published>2006-07-23T23:44:00.000+01:00</published><updated>2006-07-26T23:55:54.476+01:00</updated><title type='text'>Greenwich und Docklands</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/greenwich-observatory-784907.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/greenwich-observatory-778196.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eigentlich sollte es nur eine Reise zum Nullpunkt der Weltkarte werden, aber nachdem ich endlich in Greenwich angekommen war, hatte ich das Gefühl eine kleine Weltreise hinter mich gebracht zu haben. Von den sonst üblichen vier Zügen pro Stunde in Richtung Paddington war heute nichts zu sehen. Der einzige fahrende Zug hatte eine satte Verspätung von 45 Minuten. - Es ist doch immer wieder gut, ein Buch dabei zu haben :-) In Paddington angekommen, fuhr ich mit der Tube einmal von West nach Ost durch ganz London und stieg in der Nähe des Towers in den fahrerlosen, vollautomatischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Docklands_Light_Railway"&gt;Docklands-Light-Railway&lt;/a&gt;. Nach etwa 2,5 Stunden Anreise war ich dann endlich beim "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Royal_Greenwich_Observatory"&gt;Royal Observatory Greenwich&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/greenwich-feet-771661.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/greenwich-feet-759790.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und das ist keine gewöhnliche Sternwarte: Seit 1851 verläuft der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nullmeridian"&gt;Nullmeridian&lt;/a&gt;, also der nullte Längengrad, direkt durch das Fadenkreuz des Teleskops der königlichen Sternwarte. Vor dem Haus befindet sich eine Nulllinie, die Touristen aus aller Welt zum Fotografieren einlädt. Desweiteren ist Greenwich die Heimat der ersten Weltzeitmessung, der "Greenwich Mean Time". Seit fast 200 Jahren fällt deswegen jeden Mittag pünktlich um 13 Uhr ein roter Ball von der Spitze des Turmes. - Nach dem können die Seeleute auf der Themse dann ihre Uhren stellen. Einen kleinen Schock gab es erstmal beim Eintrittspreis: Es gab keinen. - Der Eintritt war frei. Für Londonder Verhältnisse sehr untypisch ;-) Also habe ich mir erstmal das ehemalige Haus des königlichen Astronomen und eine ziemlich gut gemachte Ausstellung über die Zeitmessung vom Mittelalter bis zur Moderne und die damit zusammenhängende Positionsbestimmung auf See angeschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/docklands-canary-wharf-775952.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/docklands-canary-wharf-770754.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach der Besichtigung eines alten Tee-Seeglers im Hafen bin ich dann weiter nach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Canary_Wharf"&gt;Canary Wharf&lt;/a&gt;, dem Zentrum der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Docklands"&gt;Docklands&lt;/a&gt;. Nach ihrer Aufgabe in den 60ern, lagen die Hafenanlagen dort sehr lange brach und wurden dann erst gegen Ende der 80er wieder besiedelt. Heute findet sich hier eines der schicksten Büroviertel Londons. Vom Reuters bis Morgan Stanley ist hier alles von Rang und Namen vertreten. Wenn man von der supermodernen U-Bahn-Station oder der auf Stelzen verlaufenden DLR-Bahn aus den Park zwischen den Hochhäusern betritt, kommt man auf dem Staunen erstmal nicht mehr heraus: Die höchsten Geäude Londons, mit verspiegelten Fenstern und frisch asphaltierten Anfahrten, liegen um einen Park aus Nadelbäumen. Der Weg neben dem Bach des Parks führt zu einem unteridischen Einkaufszentrum, dass sich unter dem ganzen Gebiet erstreckt. Mein erster Gedanke bei diesem surrealen Anblick: Irgendwie erinnert mich das an die Expo ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Im Fotoalbum gibt es Fotos von &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Greenwich/"&gt;Greenwich&lt;/a&gt; und den &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Docklands/"&gt;Docklands&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/greenwich-und-docklands.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115395450157311185'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115395450157311185'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115342606714549545</id><published>2006-07-16T22:58:00.000+01:00</published><updated>2006-07-20T21:07:47.166+01:00</updated><title type='text'>Portobello Road Market</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/portobello-road-market-alices-718005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/portobello-road-market-alices-708936.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erstaunlicherweise hält das gute Wetter an, heute waren es schon wieder deutlich über 30° bei blauem Himmel. Eine perfekte Gelegenheit also, um sich einmal London rund um Notting Hill genauer anzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens bin ich erstmal auf den Portobello Road Market. Hier gibt es links und rechts einer kleinen Straße viele bunte Antiquitäten-Geschäfte. Das Angebot reicht von Porzellan und fragwürdigen Dekoartikeln, über antike Landkarten bis hin zu gebrauchter Kriegsausrüstung. Draußen auf der Straße gibt es die günstigen Dinge ("Was, dieser hübsche Blechnachttopf kostet nur 3 Pfund?"), weiter hinten in den Läden kaufen die Kenner zu deutlich höheren Preisen. Etwas weiter die Straße herunter schließen sich dann zig weitere Märkte nahtlos an: Hier gibt es alte CDs und Schallplatten, einen Gemüsemarkt und zwischendurch immer mal wieder exotische Verpflegung - wie zum Beispiel "German Food" oder "Falafel King".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Stärkung - nein, nicht mit Schnitzel, sondern mit Falafel, bin ich dann weiter zum Holland Park. Bis zum letzten Jahrhundert stand dort ein mittlerweile abgerissenes Adelshaus. Der Park rundherum blieb aber erhalten und so hat London eine Erholungsmöglichkeit mehr. Im Gegensatz zum Hyde Park gibt es weniger große Rasenflächen, dafür mehr Bepflanzung wie zum Beispiel einen japanischen Garten und den heute wirklich erfreulichen Schatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/lady-di-playground-749922.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/lady-di-playground-745742.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im nahgelegenen Kensigton Park habe ich mir dann den "Lady Di Memorial Playground" angeschaut. Ich hatte einen kleinen Sandkasten erwartet und war wirklich überrascht. - Das ganze entpuppte sich als Abenteuerspielplatz mit allen Raffinessen: In einem Dschungel aus verschiedensten Pflanzen gibt es Indianer-Tipis, Spielgeräte aller Art und ein riesiges Piratenschiff aus Holz. Aufgrund einer Altersbeschränkung konnte ich das leider nicht ausnutzen, sondern beschränkte mich auf ein paar Fotos und hoffte, von den anwesenden Eltern nicht als pädophil eingestuft zu werden ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum Sonnenuntergang habe ich das tolle Wetter dann auf die typisch britische Art genossen: Mit etwas zu lesen, zu trinken und einer Tüte Chips auf einer der vielen Wiesen im Kensington Park.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Fotos wie immer im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Portobello%20Road%20Market/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/portobello-road-market_16.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115342606714549545'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115342606714549545'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115307356091611676</id><published>2006-07-09T21:04:00.000+01:00</published><updated>2006-07-16T19:22:12.603+01:00</updated><title type='text'>Abbey Road</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/abbey-road-schild-722786.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/abbey-road-schild-715589.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In meinem Reiseführer stand er nicht drin, aber nach einigen Recherchen im Internet und einigem Herumgeirre durch die Straßen Londons habe ich ihn trotzdem gefunden, den berühmtesten Zebrastreifen Londons. In den &lt;a href="http://www.abbeyroad.co.uk/"&gt;Abbey Road Studios&lt;/a&gt; haben die Beatles 1969 ihr letztes Album aufgenommen und auf dem Zebrastreifen vor dem Studio das entsprechende Coverbild knipsen lassen. Ziemlich symbolträchtig, denn &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/showimg.php?file=/Abbey%20Road/e-b57bb220dca071a6c4dda010.L.jpg"&gt;die Beatles gehen auf dem Foto vom Aufnahmestudio weg&lt;/a&gt; und haben danach nie wieder gemeinsam eines betreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/abbey-road-touris-740180.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/abbey-road-touris-734096.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute findet man hier dutzende Touris und Beatles-Fans, die unter einem entsprechenden Hupkonzert der mittlerweile recht genervten Autofahrer den Zebrastreifen blockieren, um ihre ganze persönliche Überquerung des Zebreastreifen festzuhalten. Danach ist dann eine Verewigung auf der Mauer vor den Abbey Roads Studios Pflicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Abbey Road Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Abbey%20Road/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/abbey-road.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115307356091611676'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115307356091611676'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-115255701334798272</id><published>2006-07-05T18:30:00.000+01:00</published><updated>2006-07-10T19:44:20.480+01:00</updated><title type='text'>30 Grad Wolkenlos</title><content type='html'>Der Aufenthalt in einem anderen Land sorgt doch immer wieder dafür, daß man die Vorteile der Heimat zu schätzen lernt. Ein britischer Kollege erzählte mir von einem Monat vom englischen Sommer, der irgendwann ganz plötzlich für zwei Wochen auftaucht, tolles Wetter mit sich bringt und dann so schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist. In den letzten zwei Wochen vor meinem Urlaub in der Heimat hatte ich genau diese zwei Wochen tolles Wetter in England, es wurde also wirklich Zeit sich auf die Socken zu machen und dem nun drohenden Regen zu entkommen. Ein weiser Entschluß wie ich nun sagen kann, denn so ein Urlaub in Deutschland ist wirklich nur zu empfehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meiner Ankunft Ende Juni wurde ich mit einem Bomben-Wetter empfangen. Zu Hause angekommen hieß es schnell umziehen und zu Evas Examensfeier, dann noch nett was Essen und ab nach Hause. Freundlicherweise hatten meine Eltern entschieden, das gute Wetter auch für sich zu nutzen und waren über das Wochenende in die Eifel gefahren, sturmfreie Bude also. Am Samstagmorgen konnte ich dann mit Eva auf der Terasse frühstücken und habe den frühen Nachmittag zum lernen genutzt. - Aber eigentlich mehr mit scharrenden Füssen auf den frühen Abend gewartet: Um fünf stand ich auf der Schalker Kampfbahn in Gelsenkirchen und konnte zusammen mit 22.000 anderen Menschen das Spiel Deutschland-Schweden erleben. Abends ging es dann zu "Schermbeck genießen", einem Gourmetfestival vor dem Schermbecker Rathaus. Hier bieten die besten Restaurant aus der Gegend einmal im Jahr Kostproben ihrer Kochkunst an, und das auch noch zu erschwinglichen Preisen. Als ich dann am Sonntag bei 30° zusammen mit Eva am Wagnerschen Pool lag und auf der Luftmatratze mit einem Fuss im Wasser in der Sonne döste, war England irgendwie schon wieder ganz weit weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach anderthalb Tagen lernen und Klausur schreiben gabs dann einen Grillabend um die neue Wohnung meines Bruders einzuweihen. In den weiteren Zeit relaxten wir dann an Evas Pool oder auch mal in der Gruga in Essen. Unglaublicherweise hielt sich das gute Wetter sogar bis zur Gartenparty am Samstag. - Eine Gartenparty, bei der man aufgrund tollen Wetters auch wirklich draußen feiern kann, hatten wir bisher noch nie hinbekommen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sitze ich hier am Flughafen in Düsseldorf, bin schon eingecheckt und warte auf meinen Flug zurück nach Slough. Pünktlich zu meinem Abflug hat das gute Wetter scheinbar ein Ende genommen und verhindert die Landung der Maschine nach Heathrow. Im Moment ist eine Stunde Wartezeit angezeigt, bin ja mal gespannt wie lange das noch dauert. Wenn die Verspätung sich an der Pünktlichkeit der englischen Busse und Bahnen orientiert, kann das allerdings noch ein wenig dauern...</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/07/30-grad-wolkenlos.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115255701334798272'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/115255701334798272'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114943265280063576</id><published>2006-06-03T23:30:00.000+01:00</published><updated>2006-06-04T16:35:01.026+01:00</updated><title type='text'>Shakespeare's Globe Theatre</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-theatre-758407.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-theatre-754871.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;An Shakespeare kommt man in England kaum vorbei, besonders wegen einer recht neuen Londoner Attraktion: Dem &lt;a href="http://shakespeares-globe.org/"&gt;Shakespeare Globe Theatre&lt;/a&gt;. Das Theater wurde 1599 von der Schauspieltruppe um William Shakespeare erbaut und stand dann erstmal für knapp 14 Jahre. - Bis man auf die lustige Idee kam, während der Aufführung von Heinrich VIII. eine echte Kanone abzufeuern. Ein Funke sprang auf das Dach über und innerhalb einer Stunde brannte das Gebäude ab. Kein Wunder, denn das komplette Theater war aus Eichenholz gebaut und hat ein Reet-Dach. Innerhalb eines Jahres wurde das Theater dann wieder aufgebaut, diesmal entschied man sich intelligenterweise für ein geziegeltes Dach. Etwa zwanzig Jahre später outete sich die puritanische, englische Regierung dann als Spielverderber und verbot alle Theater in London, das Globe wurde abgerissen. - Bis in den 50ern ein Amerikaner nach England kam und den Briten vorwarf, keine einzige Gedenkstätte für ihrem größten Dichter zu haben. In den nächsten 40 Jahren wurden fleißig Spenden gesammelt und im Jahre 1997 dann eine originalgetreue Rekonstruktion des ersten Shakespeare Globe fertiggestellt. - Wieder mit Reetdach, aber diesmal mit einer Sprinkleranlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-galleries-791591.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-galleries-787277.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach einer Tour durch das angrenzende Museum machte ich eine Führung durch das Theater. Der Baustil des Gebäudes war für seine Zeit typisch, wirkt heute aber etwas skurril:  Das Theater ist rund, hat drei Etagen für besser zahlende Zuschauer und einen &lt;a href="http://maps.google.com/maps?ll=51.508095,-0.096849&amp;spn=0.001110,0.003404&amp;amp;t=k&amp;hl=en"&gt;nicht überdachten (!) Innenhof&lt;/a&gt; für die "Groundlings", das stehende Fussvolk. Bei schlechtem Wetter haben die Zuschauer auf den Rängen also schonmal eine Wand aus Wasser zwischen sich und der Bühne, die Groundlings stehen wortwörtlich im Regen. Bei sonnigem Wetter wie heute kann man dafür aber eine gute Sommerbräune mit einem Shakespeare-Stück verbinden - als Groundling für nur fünf Pfund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-groundlings-723217.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float:left;cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/globe-groundlings-718691.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und sicherte mir eine Karte für das von der Führerin augenzwinkernd als "cheerful" angepriesene Stück "&lt;a href="http://www.shakespeares-globe.org/navigation/showpageNS.asp?l1=3&amp;l2=1&amp;amp;amp;amp;amp;l3=4&amp;amp;l4=0"&gt;Titus Andronicus&lt;/a&gt;". - Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Als Groundling wird man in das Geschehen auf der Bühen direkt mit einbezogen. Die einmarschierenden Römer bahnen sich Ihren Weg durch "das römische Volk" vor der Bühne, eine Jagdszene fand direkt inmitten der Menge statt. Übrigens kann Hollywood in Sachen Gewalt von Shakespeare auf jeden Fall noch etwas lernen: Am Ende zählte ich drei abgehackte Hände, eine herausgerissene Zunge, zwei rektale Schwertstiche und zwei durchgeschnittene Kehlen, um nur die blutigsten Taten zu nennen. Natürlich alles unter ausgiebiger Verwendung von Theaterblut inszeniert (Im Bild wird während der Pause das Blut weggewischt). Achja, habe ich schon erwähnt, dass zwei der Opfer ihrer Mutter in Form einer Pastete serviert wurden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Globe-Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Shakespeare%27s%20Globe%20Theatre/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/06/shakespeares-globe-theatre.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114943265280063576'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114943265280063576'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114821124180012915</id><published>2006-05-20T18:14:00.000+01:00</published><updated>2006-06-03T00:24:35.156+01:00</updated><title type='text'>Tux rettet Windows</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tux-xp-741243.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tux-xp-735407.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da wollte ich am Donnerstagmorgen vor der Arbeit einfach mal den PC einschalten um noch meine Mails zu checken und dann das: Das Acer-Logo blinkte noch munter auf. Bevor Windows dann auch nur den Anschein eines Bootvorgangs startete, erschien eine Fehlermeldung. Schwarz auf weiss, noch nicht mal einen blauen Bildschirm hatte Windows mehr hinbekommen. Selbst der abgesicherte Modus ließ sich nicht starten. Der Aufforderung, die Installations-CD einzulegen, konnte ich leider nicht nachkommen - die liegt zu Hause in Deutschland auf dem Schreibtisch. Bei mir in der WG hatte auch niemand seine Windows-CDs dabei und von den Mac-Menschen auf der Arbeit konnte man auch keine Hilfe erwarten. Warum müssen Mac-Fans solche Gelegenheiten eigentlich immer dazu nutzen, Reden über die Vorteile von Apple zu schwingen? Ich sage nur: "Hey, kauf Dir 'nen Mac, mit dem wäre das nicht passiert!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/slax-killbill-706301.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/slax-killbill-700965.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute erinnerte ich mich dann daran, daß Stefan mal etwas von einer direkt von der CD bootbaren Linux-Version erzählt hatte. Damit würde ich dann wenigstens die Daten auf meiner Festplatte verändern können, was im Moment ja gar nicht mehr ging. Ein kurzer Anruf bei ihm und ich hatte den Namen der Distribution, die ich mir dann von einem Mitbewohner herunterladen und brennen ließ: &lt;a href="http://slax.linux-live.org"&gt;SLAX&lt;/a&gt; (Die Kill Bill Edition ;-). Ich legte die Scheibe ein, ließ meinen Laptop von CD booten und schon hatte ich Linux mit einer hübschen, grafischen Benutzeroberfläche auf meinem Laptop. Ganz ohne Installation und ohne irgendetwas auf meinem Rechner zu verändern. Das Einrichten einer Internetverbindung war ein Klacks. Über Google fand ich eine Anleitung zur Beseitigung meines Problems, nach dem Herumkopieren einiger Systemdateien war der Fehler schnell behoben und Windows startete wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte Windows in einem ähnlichen Fall auch alles dafür getan, ein anderes Betriebssystem zu retten? Der Linux-Pinguin ist sich dafür scheinbar nicht zu Schade. Danke, Tux!</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/05/tux-rettet-windows.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114821124180012915'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114821124180012915'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114781280730484150</id><published>2006-05-14T21:50:00.000+01:00</published><updated>2006-05-29T00:44:39.803+01:00</updated><title type='text'>Speakers, Sports and WW1</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/hell-does-not-exist-782538.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/hell-does-not-exist-777457.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Trotz Wochenende bin ich heute früh aufgestanden und morgens direkt zur Speakers Corner in den Hyde Park gefahren. Die Show am letzten Wochenende hatte mir einfach zu gut gefallen, das musste ich mir auf jeden Fall nochmal ansehen. Die heute anwesenden Redner ließen auch wieder keine Wünsche offen: Neben der Frage über die Existenz der Hölle gab sich ein Osama Bin Laden ähnelnder Araber die Ehre, ein paar Meter weiter versuchte ein bibeltreuer Texaner seine Version der Schöpfung gegen die Evolutionstheorie zu verteidigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/sports-cafe-761775.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/sports-cafe-758164.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gegen Mittag zog ich weiter zum Picadilly Circus. Im Vergleich zum letzten Formel1-Wochenende in London habe ich mich dann um Klassen gesteigert: Während ich vor zwei Wochen auf einem kleinen Bildschirm ohne Ton das Rennen sehen musste, schaffte ich es heute pünktlich zum Start ins "&lt;a href="http://www.thesportscafe.net/"&gt;Sport Cafe&lt;/a&gt;". In diesem Pub konnte ich Schumi und Alonso dann auf zwei Großbildleinwänden zuschauen, zudem waren überall Fernseher verteilt. - Selbst an der Theke und auf der Toilette entging einem also nichts vom Rennen. Übrigens hing direkt über dem Pissoir der Sportteil der heutigen Zeitung. Der Laden macht seinem Namen also alle Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Briten ist der Unterscheid zwischen Sport und Krieg nicht so groß, also war mein anschließender Besuch des &lt;a href="http://www.iwm.org.uk"&gt;Imperial War Museums&lt;/a&gt; für die hiesigen Verhältnisse auch kein allzu abrupter Themenwechsel. Das IWM dokumentiert alle Kriege, an denen die britischen Streitkräfte in ihrer jüngeren Geschichte teilgenommen haben. Den Hauptteil dieser Ausstellung machen die beiden Weltkriege aus. - Bis zur Schließung um sechs Uhr reichte meine Zeit heute aber leider nur für den ersten Weltkrieg. Neben der zeitliche Darstellung der Ereignisse werden vor allem viele historische Alltagsgegenstände der beteiligten Truppen ausgestellt. Darüber hinaus wird auch über kleine Details des Krieges berichtet, von denen man ansonsten wenig liest. Mir war zum Beispiel völlig neu, dass die Briten über dem besetzten, französischen Gebiet an kleine Fallschirme geschnürte Brieftauben abwurfen. Die Französische Zivilbevölkerung sollte diesen dann Meldungen über deutsche Truppenbewegungen ans Bein binden und sie über die feindlichen Linien hinweg nach Hause fliegen lassen. Wer das beengte Gefühl des Stellungskrieges einmal etwas greifbarer erleben möchte, kann im IWM zudem einen detailgetreu nachgebauten, britischen Frontgraben besichtigen - inklusive Kanonenschüssen und Blitzlichtgewitter im Hintergrund.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/05/speakers-sports-and-ww1.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114781280730484150'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114781280730484150'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114720464273793442</id><published>2006-04-29T22:52:00.000+01:00</published><updated>2006-05-21T13:30:13.353+01:00</updated><title type='text'>London zu Fuß</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/big-ben-702983.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 134px; height: 229px;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/big-ben-784964.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gestern ist Eva angekommen, in der Mittagspause bin ich mit dem Bus zum Flughafen und habe sie abgeholt. Endlich nicht mehr alleine hier :-) Danach musste ich leider wieder an die Arbeit. Am Wochenende wird ein wichtiges Projekt abgeschlossen und dafür waren noch einige Vorbereitungen zu treffen. Zum Glück ist es aber nicht mein Part, am Sonntagabend um kurz vor zwölf noch im Büro zu sitzen. Nur Praktikant zu sein hat manchmal halt auch seine Vorteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute sind wir zwei dann zusammen nach London gefahren und haben die Stadt zu Fuß erkundet. Dort wurde zum Wochenende auch richtig was geboten, zum Beispiel eine mittägliche Schlägerei am Leicester Square. In einem der Pubs ging es hoch her und ein paar der schon ziemlich angetrunkenen Unruhestifter sorgten mit unterhaltsamen Aktionen wie Stühlewerfen direkt vor dem Pub für eine große Ansammlung Schaulustiger. Die schnell hinzugeeilten Polizisten ließen sich in Ruhe mit Flaschen bewerfen und unternahmen bis zum Eintreffen der Verstärkung erstmal gar nichts. - Auch eine interessante Taktik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/lush-seife-703659.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 103px; height: 103px;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/lush-seife-797750.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem wir uns auf der &lt;a href="http://www.carnaby.co.uk/"&gt;Carnaby Street&lt;/a&gt; nach den neuesten Puma Sneakers umgesehen hatten, shoppten wir dann ein bisschen bei &lt;a href="http://www.lushdns.co.uk/"&gt;Lush&lt;/a&gt;. In diesem alternativ angehauchten Laden wird Handgemachtes zum Thema Körperpflege verkauft. Die naturbelassene Seife kann man sich direkt von großen Blöcken abschneiden lassen, das Shampoo ist ebenfalls quaderförmig und braucht keine unnötige Plastikdose. Der ganze Laden riecht lecker nach den verwendeten Zutaten und das zum Neutralisieren bereitgestellte Kaffeepulver ist eine große Hilfe um geruchsmäßig noch den Überblick zu bewahren. Bei einigen Mixturen muss man sich wirklich zurück halten, sie sehen neben dem tollen Geruch auch noch zum reinbeißen aus. Übrigens geht die Hingabe zum Produkt bei Lush soweit, dass auf jedem Artikel der Name des Seifenmischers drauf steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch einen der zahlreichen Parks gingen wir weiter zur Westminster Abbey, vorbei an den Houses of Parliament in Richtung Big Ben. Auf der anderen Seite der Themse wollten wir dann eigentlich mit dem &lt;a href="http://www.londoneye.com/"&gt;London Eye&lt;/a&gt; fahren, einem gigantischen Aussichts-Riesenrad mit Blick über ganz London. Leider lag die Wartezeit heute aber bei knapp zwei Stunden. Also gönnten wir uns stattdessen einen Fünf-Uhr-Tee und fuhren zum Abendessen mit der Tube nach Soho.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Fotos vom Tag gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/London%20zu%20Fuss/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/london-zu-fu.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114720464273793442'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114720464273793442'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114781204408287246</id><published>2006-04-30T21:29:00.000+01:00</published><updated>2006-05-21T13:29:23.933+01:00</updated><title type='text'>Der Sommer ist da</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tower-bridge-738259.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tower-bridge-728058.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zum Gruseln wollten wir heute Mittag eigentlich ins &lt;a href="http://www.thedungeons.com"&gt;London Dungeon&lt;/a&gt;, einer Mischung aus Museum und Theater, in dem die dunkle Londoner Geschichte von der Pest bis hin zu Jack the Ripper aufgearbeitet wird. Die Warteschlange vor dem Eingang war dann auch wirklich grausig: Schlappe anderthalb Stunden hätte man Anstehen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da haben wir uns dann lieber mit unserem Mittagessen an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Tower Bridge niedergelassen. Das Wetter lud geradezu dazu ein: Mit dem ersten Sonnenstrahlen zogen Londoner in Sommerkleidern und Flipflops an uns vorbei, Eltern ließen ihre Kinder barfuß in kleinen Brunnen spielen. Das Thermometer zeigte dabei auch wonnige 12°C (gefühlt: 12°C). Kein Witz: Ich habe nicht die geringste Ahnung, was mit den Briten in Sachen Temperatur los ist. In der letzten Woche hätte ich schon sketpisch sein sollen, als sich eine Kollegin auf der Arbeit über die bald beginnende "Flipflop-Season" freute. Mit einer Jacke und dem Gesicht zur Sonne ist es auch recht angenehm. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele Londoner Kinder am Montag eine Erkältung haben, nur damit ihre Eltern den Verwandten in Spanien vom tollen britischen Wetter erzählen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tower-of-london-733913.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/tower-of-london-725177.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach unserem Besuch der Tower Bridge besichtigten wir dann den angrenzenden Tower of London. An dieser Stelle muss ich mich jetzt wohl mal als Kulturbanause outen: Bisher hatte ich immer die Brücke an sich als Hauptbauwerk betrachtet und mir den eigentlichen Tower als kleines Gebäude an der nördlichen Seite der Themse vorgestellt. Pustekuchen. In Wahrheit ist der Tower ziemlich groß: Er besteht erstmal aus dem ursprünglichen White Tower, einem Innenhof, einer großen Anzahl von Gebäuden, sowie einer inneren und einer äußeren Befestigungsmauer. Mit einem Audioguide ausgestattet haben wir dann einen großen Teil der Anlage besichtigt und dabei viel über die teilweise blutige Vergangenheit der Gebäude erfahren. Highlight des Besuchs im Tower ist das 1996 eröffnete Besichtigungshaus der Kronjuwelen. Die Queen hat sich dabei scheinbar von diversen Freizeitparks inspirieren lassen: Nach dem Einlaß schlängelt man sich zuerst einmal durch einige Räume im vorderen Teil des Hauses und wird dabei von Videos und Dekorationen auf das eigentliche Besuchsziel eingestimmt. Die ersten Ausstellungsstücke können noch "zu Fuß" besichtigt werden, an den eigentlichen Kronjuwelen fährt man dann langsam auf einem Laufband vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend hielten wir noch nach den berühmten Raben Ausschau. Der Legende nach geht das britische Königreich unter, falls die Raben den Tower von London verlassen. Dummerweise haben wir heute aber keinen einzigen Raben gesehen. Entweder hatten die also ihren freien Tag oder es sieht für die Queen nicht so gut aus ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Tower%20of%20London/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/der-sommer-ist-da.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114781204408287246'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114781204408287246'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114821298511414050</id><published>2006-05-01T21:41:00.000+01:00</published><updated>2006-05-21T13:27:09.560+01:00</updated><title type='text'>Bei Windsors daheim</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeaters-738180.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeaters-734368.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach anfänglichem Regen klarte das Wetter heute auf und überzeugte uns zu einem Besuch auf Windsor Castle. Von Slough aus überquert der Bus nur einmal die Themse und ist in einer Viertelstunde da. Je näher wir dem Schloß kamen, umso beeindruckender erhob sich die Schloßanlage über dem kleinen Ort Windsor. Die Parkanlagen vor dem Schloß waren schon kräftig grün, und das Mauerwerk sah aus, wie am Morgen frisch gesandstrahlt. An der Kasse mussten wir eine halbe Stunde anstehen und im ermäßigten Ticketpreis von 13 Pfund war ein Audioguide diesmal schon inbegriffen - auch praktisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-chapel-700194.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-chapel-796527.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Durch den Südeingang sind wir dann erstmal in den Innenhof des Schloßes und haben die &lt;a href="http://www.stgeorges-windsor.org/welcome.asp"&gt;St. George's Chapel&lt;/a&gt; besichtigt. Die über 600 Jahre alte Kirche ist die Gründungskirche des berühmten Hosenbandordens. In diesem Orden werden die wichtigsten Ritter des Landes aufgenommen, um sie enger an die Königin zu binden. Aktuelle Ritter sind zum Beispiel John Major und Maggie Thatcher, zuvor gehörten schon Winston Churchill, Edmund Hillary oder Ernst August von Hannover dem Orden an. - Natürlich der I. und nicht der Prügelprinz. Im Mittelschiff der St. George's Chapel hängen die Wappen und Fahnen der zwölf aktuellen Ritter. Bei uns waren es leider nur elf, ein Ritter ist gerade verstorben und macht damit Platz für einen Nachrücker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im eigentlichen Inneren des Schloßes besichtigten wir zuerst einmal das Puppenhaus von Queen Mary. Die Frau von Georg dem fünften ließ in ihrer Freizeit ein Puppenhaus im Maßstaab 1:12 einrichten, es hat eine Grundfläche von etwa sechs Quadratmetern und fünf Etagen. Und wie es sich für das Puppenhaus einer Königin gehört, ist das Tischbesteck aus echtem Silber, die Wasshähne funktionieren wirklich, in den Fässern im Weinkeller ist echter Wein und die Gemälde, Bücher und Möbel sind von echten Künstlern angefertigt und gespendet worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeater-eva-732725.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeater-eva-729301.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Weiter ging es dann durch die State Apartments. Hier werden normalerweise die ausländischen Staatsgäste der Königin begrüßt und beeindruckt. In der St. George's Hall finden die offiziellen Festbankette statt. An der Decke der Halle sind die Wappen aller bisheriger Ritter des Ordens angebracht. Bei denen, die später wieder aus dem Orden ausgeschlossen wurden, sind nur noch die Umrisse der Wappen zu sehen - um ihre Schande für die Nachwelt festzuhalten. Solche schwarzen Schafe sind zum Beispiel die deutschen Kaiser Wilhelm I. und II., denen die Ritterwürde während des ersten Weltkrieges wieder entzogen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeater-daniel-700578.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/windsor-beefeater-daniel-796524.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Wachposten eines Beefeaters erklärte der Audioguide dann, man könne ruhig Fotos mit den im Dienst befindlichen Soldaten machen. Eine Gruppe von Leuten stand auch schon um ihm herum, traute sich aber nicht so recht. Nachdem Eva und ich unsere Fotos gemacht hatten, kam die Menge dann aber auch auf den Geschmack und die restliche Schicht des Beefeaters wurde zum Fotoshooting.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mehr Windsor-Fotos gibt es im &lt;a href="http://www.london-2006.de/dalbum/index.php?folder=/Windsor/"&gt;Fotoalbum&lt;/a&gt;.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/05/bei-windsors-daheim.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114821298511414050'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114821298511414050'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114607985128820860</id><published>2006-04-22T23:59:00.000+01:00</published><updated>2006-04-26T20:31:54.886+01:00</updated><title type='text'>Birthday Meal</title><content type='html'>Heute hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, London an einem Samstagabend zu erleben: Mein Manager hatte Geburtstag und aus diesem Anlass einige seiner Freunde und auch unser Team in die &lt;a href="http://www.sohopizzeria.co.uk/"&gt;Soho-Pizzeria&lt;/a&gt; eingeladen. Also machte ich mich gegen sechs Uhr auf die Socken und fuhr erstmal mit der Bahn von Slough nach Paddington, dann mit der Tube weiter zum Oxford Circus. Die Pizzeria entpuppte sich als ein sehr geselliger Vertreter ihrer Art: Jeden Abend gibt es hier Livemusik aus der Jazzecke. Heute stand ein sehr relxates Duo auf dem Plan, welches den ganzen Abend extrem gut spielte und für eine relaxte Stimmung sorgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Gläsern Wein konnte ich dann endlich einmal Antworten auf die wichtigsten Fragen der deutsch-englischen Beziehung in Sachen Sport finden. Zuerst einmal natürlich die verwirrendste Frage: Warum in aller Welt tritt ein Land wie Großbritannien in Sachen Sport meist in seine Einzelteile zerlegt an, sprich unter den Namen England, Schottland und Wales. Die Antwort dazu kam schnell und einstimmig: In den Sportarten, in denen die Engländer etwas reißen können, treten sie alleine an. Falls es mal nicht so gut klappt, werden halt noch die Waliser und Schotten in die Pflicht genommen und man lässt sich unter dem Label "Großbritannien" sehen. Das finden die aber wohl nicht so toll: Um einen sicheren Aufenthaltsort bei einem möglichen Spiel Deutschland-England muß ich mir deswegen keine Sorgen mehr machen. Das werde ich dann in einem schottischen Pub sehen: Wenn irgendwer gegen England spielt sind die Schotten immer auf der Seite des Gegners.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr verwundert waren die Briten dann über die deutsche  Gelassenheit zum hier so heiß diskutierten Duell Deutschland-England. Wenn man die meisten Spiele gewinnt muss man sich ja auch keine Gedanken machen ;-) Aber vielleicht sollten wir die Engländer irgendwann in entfernter Zukunft doch mal, zumindest bei einem Freundschaftsspiel, gewinnen lassen. Den Jungs scheint nach eigener Aussage sehr viel daran zu liegen: "Bitte lasst uns doch nur einmal gewinnen, mehr wollen wir doch gar nicht. Dann können wir uns endlich wieder lieb haben!"</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/birthday-meal.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114607985128820860'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114607985128820860'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114519498669543210</id><published>2006-04-16T14:40:00.000+01:00</published><updated>2006-04-16T14:44:47.416+01:00</updated><title type='text'>Frohe Ostern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/gold-bunny-716088.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/gold-bunny-710807.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zusammen mit dem Lindt Goldbunny wünsche ich Euch allen frohe Ostern! Damit ich hier keine Feiertagsdepressionen bekomme, habe ich mir selbst ein kleines Osternest gebastelt und den klassischen Goldhasen mit den hier so beliebten Cadburry Cream Eggs kombiniert. Beim Einkaufen musste ich feststellen, daß das Angebot an Osterartikeln hier zu 80% aus riesigen Schokoeiern besteht, die etwa 20-30 cm hoch sind. Ich habe mich dann aber doch für das klassische, deutsche Osternest entschieden. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern habe ich dann noch unseren neuen Mitbewohner näher kennengelernt, der vor ein paar Tagen hier eingezogen ist. Rick kommt ursprünglich aus Neuseeland, arbeitet in Slough als Account-Manager bei den gelben Seiten und legt an den Wochenenden in verschiedenen Clubs auf. Am frühen abend sind wir zusammen zu einem Off-License-Shop gegangen und haben uns mit Vodka + Cola eingedeckt. Später kam noch eine Kollegin von Rick vorbei und die WG bekam ein exklusives Privat-Set in Ricks Zimmer, das praktischerweise auch einen Balkon hat. Wo ab nun immer die Partys in der WG stattfinden, steht jetzt also definitiv fest.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/frohe-ostern.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114519498669543210'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114519498669543210'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114460930047539175</id><published>2006-04-08T22:54:00.000+01:00</published><updated>2006-04-09T20:05:25.863+01:00</updated><title type='text'>Ausflug nach IKEA</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.ikea.co.uk"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/ikea-uk-711125.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Außer Bett, Nachttisch, Kommode und Schrank steht ja noch nicht so wirklich viel in meinem Zimmer. Also habe ich beschlossen, mir ein paar Einrichtungsgegenstände zuzulegen - zumindest einen Tisch und einen Stuhl bräuchte ich schon noch. Auf meinen Streifzügen durch Slough hatte ich vor ein paar Tagen eine Reihe von Möbelmärkten gesehen, die habe ich mir dann am Vormittag erstmal angesehen. Ausser Unmengen von Sofas, die Briten scheinen Sofas zu lieben, gab es dort aber leider nichts von meiner Wunschliste. Also musste ich doch noch einen Schritt weitergehen als geplant: Auf zu IKEA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In London gibt es dreimal IKEA. Der Laden im Westen ist schonmal zu weit weg, der südliche hat keine gute Verbindung zur Tube. Also blieb nur noch das dritte IKEA in der Nähe des Wembley-Stadions. Mit dem Bus bin ich erstmal eine knappe Dreiviertelstunde nach Uxbridge gefahren, von da aus mit der Tube nochmal zwanzig Minuten. Nach einem weiteren Umstieg stand ich dann an der Neasdon-Station. Von hier aus waren es laut IKEA-Website etwa zwanzig Minuten zu laufen. Ich fragte fünf Leute nach dem Weg und bekam fünf verschiedene Antworten hinsichtlich der zu laufenden Richtung. Als ich gerade auf die sechste Person zugehen wollte, kam sie mir lustigerweise zuvor und fragte mich ebenfalls nach dem Weg zu IKEA. Also suchten wir gemeinsam weiter und fanden nach einigem herungelaufe und einer Busfart endlich IKEA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/ikea-paket-793850.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/ikea-paket-789945.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der gesuchte Tisch INGO und Stuhl IVAR waren schnell gefunden, zudem konnte ich mich für die Lampe STORM begeistern. Den günstigen Teppichen konnte ich ebenfalls nicht widerstehen und neben dem üblichen IKEA-Kleinkram verirrte sich an der Kasse dann noch eine Duschmatte in meinen Wagen. Am Verpackungstisch bastelte ich mir mit einigen Schnüren ein nicht gerade handliches Paket von etwa 20 bis 25 kg Gewicht aus meinen Einkäufen. Hört sich tragbar an - aber nur für die sonst üblichen 100 Meter bis zum Auto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank einem netten Busfahrer fand ich nach meinem Einkauf zurück zur Tube-Station und musste feststellen, dass ich meinen Anschluss-Bus in Uxbridge vergessen konnte - der fuhr Samstags dummerweise nur bis acht. Also musste ich mich irgendwie zu einer Tube-Station mit Bahnanschluss durchkämpfen. Nach mehrmaligem Umsteigen, einigen Treppen hoch, ebenso vielen Treppen wieder hinunter und etlichen verduzten Blicken von Passanten stand ich dann endlich am Ealing Broadway. Ich stellte mein bis hierhin geschleiftes/geschlepptes Paket ab und kaufte an einem Ticketschalter eine Bahnkarte. Auf einem Monitor hinter dem Bahnmitarbeiter leuchtete auf einmal blinkend rot die Meldung "Achtung, unbeaufsichtiges Gepäck gefunden" auf. - Hinter mir waren vier panische Bahnhofsmitarbeiter dabei, mein Paket wegzutragen. Nach einer kurzen Diskussion und einem Frage-und-Antwort-Spiel über den Inhalt der vermeintlichen Bombe bekam ich mein Paket dann zurück. - Glück gehabt, denn solche unbeaufsichtigten Gepäckstücke landen normalerweise erstmal für eine Woche in Quarantäne und können dann für zehn Pfund wieder ausgelöst werden. Geschlagene drei Stunden nach verlassen der IKEA-Tür kam ich endlich zu Hause an. Aufgebaut habe ich dann erstmal nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/ikea-karte-734889.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/ikea-karte-730164.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;P.S.: Achja, auf dem IKEA-Packtisch habe ich noch die nebenstehende Karte mit Sicherheitshinweisen für Mitarbeiter gefunden. Könnte interessant sein, wenn bei Eurem nächsten IKEA-Besuch die Durchsage nach dem IKEA-Timecheck kommt ;-)</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/ausflug-nach-ikea.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114460930047539175'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114460930047539175'></link><author><name>Daniel</name></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-25241524.post-114436364264056404</id><published>2006-04-06T23:42:00.000+01:00</published><updated>2006-04-07T00:11:10.640+01:00</updated><title type='text'>Endlich ein Amazonian</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.amazon.co.uk"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.london-2006.de/blog/uploaded_images/amazon-763033.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Lange hats gedauert, aber heute hatte ich endlich meinen ersten Arbeitstag bei &lt;a href="http://www.amazon.co.uk"&gt;Amazon.co.uk&lt;/a&gt;. Nach einer ersten Führung durchs Gebäude und meiner offiziellen Registrierung habe ich die Leute kennengelernt, mit denen ich die nächsten fünf Monate zusammen arbeiten werde. In der Mittagspause waren wir dann gemeinsam zum Lunch in der City. Wie könnte es anders sein: Beim Inder. Das Team in dem ich arbeite beschäftigt sich mit dem Webdevelopment der europäischen Amazon-Internetseiten: Also Amazon.co.uk, Amazon.de und Amazon.fr. Mehr darf ich dazu aber leider nicht erzählen, alles andere fällt unter mein &lt;a href="http://dict.leo.org/?search=nda"&gt;Non-Disclosure Agreement&lt;/a&gt;. ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg von der Arbeit habe ich dann noch kurz bei &lt;a href="http://www.tesco.com/"&gt;Tesco&lt;/a&gt; halt gemacht, um mich mit ein paar mehr notwendigen Utensilien für mein Zimmer auszurüsten. Die nackte Glühbirne an der Decke ist nun mit einem wunderhübschen, IKEA-stylischen Lampenschirm bedeckt. Zudem ziert nun ein Tretmülleimer mein ansonsten noch sehr kahles Bad. - Am Wochenende werde ich erstmal ein wenig shoppen, um die restlichen benötigten Utensilien zu besorgen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.london-2006.de/blog/2006/04/endlich-ein-amazonian.html'></link><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114436364264056404'></link><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/25241524/posts/default/114436364264056404'></link><author><name>Daniel</name></author></entry></feed>